Therapie

Shiatsu wird nach japanischer Tradition am Boden auf einer speziellen Matte praktiziert. Es ist eine Ganzkörperbehandlung, wo mit harmonischen Bewegungen und mit Dehnungen gearbeitet wird.

Die/der KlientIn sollte bequeme (Baumwoll-) Kleidung tragen, da die Körpertemperatur bei tiefer Entspannung sinken kann, um sich wohl fühlen kann. Die Behandlung dauert etwa eine Stunde, inklusive einem Vorgespräch.

Während einer Shiatsu Behandlung stellt der KomplementärTherapeut Fragen oder gibt Hinweise. Diese ermöglichen, in der unmittelbaren Berührung mit dem Körper, die damit verbundenen Lebensthemen bewusster wahrzunehmen. Der Klient/die Klientin wird sich seiner Ressourcen bewusst und kann seine Resilienz fördern.

Die Behandlung gibt der Klientin bzw. dem Klienten die Möglichkeit, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen, um krankmachenden Einflüssen frühzeitig entgegenzuwirken.

Der Therapeut wird mit der Klientin bzw. der Klient zusammen bestrebt sein, herauszufinden, worin die Ursache für die Beschwerden liegt. Shiatsu ist immer eine ursächliche Behandlungsform und nicht reine Symptombehandlung. Dies erfordert sowohl die Erfahrung und das Einfühlungsvermögen des Shiatsu-Therapeuten wie auch die Offenheit, Bereitschaft und Selbstverantwortung der Klientin bzw. des Klienten, an der eigenen Lebensgeschichte zu arbeiten. Die Klientin bzw. der Klient wird unterstützt, sein/e Verantwortung für die eigene Gesundheit vermehrt zu übernehmen.

Fallbeispiele :: https://shiatsuverband.ch/shiatsu-als-therapie/fallbeispiele/